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Geschichte

Die erste Erwähnung von Bardejovské Kúpele ist aus dem Jahre 1247, als der ungarische König Béla IV. das Gebiet des heutigen Badeortes mitsamt den Quellen der Stadt Bardejov verschenkt hat. Es ist sicher, daβ Menschen die Heilwirkungen der Mineralwässer, von denen sie sich selbst haben überzeugen können, sehr bald gekannt haben müssen.

Bis zum 15. Jahrhundert gibt es vom Badeort keine genauen Nachrichten. Die gute Kunde verbreitete sich schnell, deshalb wurden im Jahre 1505 Kabinen fürs Baden der Kranken errichtet, die aus weiter Umgebung eingetroffen sind. Im Jahre 1777 wurde in der Nähe der Quellen ein gemauertes Gebäude mit  zwölf Zimmern für das Wohlbefinden der Kranken aufgebaut. Durch die Heilergebnisse wurde der ungarische und polnische Adel angelockt, was eine groβe Bedeutung für die Entwicklung des Badeortes  hatte.

Die Nachricht vom Badeort verbreitete sich ins ganze Europa und auβer den Besuchern aus der nahen Umgebung, die den Badeort nur kurzfristig besuchten, verbrachte die Mehrheit der Gäste drei bis sechs Wochen im Badeort. Unter ihnen waren auch bedeutende Persönlichkeiten wie der österreichisch - ungarische Kaiser Josef II. (1783), Marie Luise, spätere Ehefrau des Kaisers Napoleon (1809), der russische Zar Alexander I. (1821), die polnische Königin Maria Kazimiera Sobieska, Ehefrau des polnischen Königs Jan III. Sobiesky und im Jahre  1895 hat sich hier sogar die Ehefrau von Franz Josef  I., die Kaiserin Elisabeth, Sissi genannt, deren Statue sich im Badeortpark abhebt, heilen lassen.

Der erste schriftliche wissenschaftliche Bericht über ein Ergebnis der Analyse von zwei meist ausgenutzten Quellen von Bardejov - des "Hlavný" und des "Kúpeľný" wurde im Jahre 1795 durch den Professor Pavol Kitaibl aus Pest vorgelegt. In diesem Zeitraum wurden 7 Mineralquellen ausgenutzt. Die Säuerlinge von Bardejov reihte er unter die am meisten heilwirksamen in Europa ein, geeignet für Füllen und Ausfuhr. Nach einer weiteren Analyse entwarf er Indikationen der Kurbehandlung.  Nach ihm eignen sich die Wässer von Bardejov für Kopfschmerzen, für Heilung von Kontrakturen, Epilepsie, Hypochondrie, Frauenkrankheiten, Fuβgicht, Harnsteinen, Magengeschwüren. Auch der Bericht von Kitaibl trug dazu bei, daβ der Badeort Bardejovské Kúpele schon Ende des 18. Jahrhunderts unter die meist besuchten Badeorte in Ungarn eingereiht wurde. Es begann man den Säuerling aus Bardejov zu füllen und nicht nur nach Budapest, sondern auch nach Warschau, Berlin, Frankfurt zu exportieren.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verzeichnete der Badeort Bardejovské Kúpele die gröβte Blütezeit. In kurzer Zeit wurden ein neues geräumiges Kurhaus und einige Wohngebäuden aufgebaut. In diesem Zeitraum wurden 13 Mineralquellen ausgenutzt.